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07. Oktober 2013

Straubinger Gesellinnen gehören zu den Besten

Von Straubinger Betrieben kommen Gesellinnen, die zu den Besten aus Ostbayern gehören. Sie wurden in der Passauer Redoute von den Präsidenten der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Franz Prebeck und Hans Stark, geehrt. Es handelt sich u.a. um Iliriana Morina aus Landau, die in der Schönheitspraxis Edeltraud Stolze und Johanna Gold OHG (Stadtgraben) eine Ausbildung zur Kosmetikerin erhielt.

 

Insgesamt wurden 64 Gesellen aus Niederbayern und der Oberpfalz sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Die Junghandwerker haben im „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks" in ihren Berufen als Beste in Ostbayern abgeschnitten. (Einen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie im Niederbayern-Teil unserer Zeitung.)


Junges Handwerk überzeugt

Kammer ehrt 64 ostbayerische Sieger des Leistungswettbewerbs

Passau. Die Handwerkskammer hat 64 Gesellen aus Niederbayern und der Oberpfalz sowie deren Ausbildungsbetriebe mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Die Junghandwerker haben im „Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks" in ihren Berufen als Beste in den beiden ostbayerischen Regierungsbezirken abgeschnitten.

„Sie sind die Fachkräfte, die wir dringend brauchen, die Spezialisten von morgen", sagte der Kammerpräsident Franz Prebeck. Der Leistungswettbewerb zählt zu den größten und traditionsreichsten Berufswettbewerben in Europa. Die Gewinner haben sich als die Besten ihres Jahrgangs in ihrem jeweiligen Handwerk hervorgetan. Bewertet wurden Gesellenstücke und Arbeitsproben, also vorwiegend die praktischen Leistungen.

 

Ob ein Flyer mit einem fiktiven Safari-Zoo von einer Mediengestalterin oder drei Glastropfen auf drei gebogenen Glasstreifen von einer Glasveredlerin – mit ihren Leistungen konnten die Nachwuchshandwerker überzeugen.

 

„Erfahrungen und Erfolg nach außen tragen"

 

„Mit mehr als einem Drittel sind wieder überproportional viele junge Frauen unter den Siegern", merkte Präsident Prebeck an, „auch in Männerdomänen." So seien in den Berufen Maler, Metzger und Parkettleger jeweils die Frauen am besten gewesen.

 

Der Präsident appellierte gleichzeitig an die jungen Handwerker, ihre Erfahrungen und ihren Erfolg auch nach außen zu tragen. Denn die Vielfalt an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk sei noch immer zu wenig bekannt. „Wir alle müssen Botschafter für das Handwerk sein", so der Präsident, „denn wir brauchen dringend Handwerksnachwuchs."

 

Zudem forderte Prebeck die jungen Talente des Handwerks auf, ihre Fertigkeiten künftig an andere junge Menschen weiterzugeben. „Sie haben das Glück gehabt, Ihre Berufe in vorzüglichen Ausbildungsbetrieben zu lernen. Nehmen Sie sich diese Betriebe und ihre Ausbilder zum Vorbild."

 

Nach dem Leistungswettbewerb auf Kammerebene treten die Nachwuchshandwerker gegen ihre bayerische Konkurrenz an. Am 25. Oktober werden die Gewinner aus dem ganzen Bundesland in Coburg geehrt. Das deutschlandweite Finale findet dann am 7. Dezember in Dortmund statt.