edeltraud_stolze_logo_small.png


2. August 2014

Kompetenz am Kopf

Zehn Auszubildende im Friseurhandwerk zu Junggesellinnen freigesprochen

Nun ist sie, die Ausbildungszeit, für zehn frisch gebackene Junggesellinnen vorbei, die am Donnerstagabend im gut besuchten Sparkassensaal mit ihrem Gesellenbrief belohnt wurden. Am Ende gab es dann ein großes Dankeschön von Jacqueline Pauli, die sich ganz herzlich bei Eltern, Ausbildern und den Lehrern der Berufsschule I für viel Nachsicht, aber auch für ein „engagiertes Anfeuern" bedankte. Thomas und Michael Schöfer gestalteten die Freisprechung musikalisch.

 

Der Obermeister der Friseur-Innung Straubing, Rudolf Reisbeck, der auch das Amt des stellvertretenden Landesinnungsmeisters des Bayerischen Friseurhandwerks bekleidet und seit heuer als Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks tätig ist, begrüßte zunächst die Hauptpersonen an diesem Abend: zehn junge Nachwuchskräfte für das Friseurhandwerk. Gekommen waren auch neben den Eltern, den Ausbildern und den Lehrern der Berufsschule zahlreiche Gäste aus Handwerk, Wirtschaft und Politik.

Presse

Die freigesprochenen Junggesellinnen bei der Friseur-Innung Straubing, in der Mitte mit dem wunderschönen Blumenstrauß die Prüfungsbeste mit „sehr gut“, Karina Daschner. Mit ihr freuen sich ihre Kolleginnen und die Ehrengäste (v. l.): Armin Stöckel, Rudolf Reisbeck, Jürgen Kerber, Ute Hentschirsch-Gall und (v. r.) Hans Lohmeier und Ewald Seifert.

Für die gastgebende Sparkasse Niederbayern-Mitte sprach Sparkassendirektor und Vorstandsmitglied Jürgen Kerber, der bereits zum zehnten Mal eine Freisprechung erlebte, von modischen Glanzpunkten und optischen Reizen, die nicht nur ein positives Lebensgefühl vermitteln, sondern auch Sicherheit im Beruf geben.

 

Schon im Mai zeigten die deutschen Friseure, was sie draufhaben. Bei der Weltmeisterschaft holten sie drei der neun möglichen Titel. Die freizusprechenden Auszubildenden des Straubinger Friseurhandwerks sind vielleicht auch schon auf ihrem Weg zur Weltklasse. Sie zeigten mit ihren tollen Outfits, was für einen vielseitigen und attraktiven Beruf sie gewählt und erlernt haben.

 

Bürgermeister Hans Lohmeier ging augenzwinkernd auf die Vorgänger der Freizusprechenden ein: die Bader und Barbiere, deren Beruf zu den „unehrlichen" zählte. Sie gerieten aber eher durch ihre chirurgischen Tätigkeiten, die sie auch verrichteten, in Verruf, als durch das Haareschneiden. Heute fühlen sich viele Menschen nach einem Friseurbesuch zufriedener, führte der Bürgermeister aus, denn diese arbeiten mit viel Kreativität und Kompetenz am Kopf und sind noch gleichzeitig Kommunikationszentrale im Salon.

 

Stellvertretender Landrat Ewald Seifert war erstmalig bei der Friseur-Innung zu Gast und gewann nur positive Eindrücke. „Sie haben gezeigt, dass Sie was können, Sie haben Ihre Leistungsbereitschaft unter Beweis gestellt, jetzt dürfen Sie den Erfolg einfahren", betonte Seifert, an die Junggesellinnen gewandt.

 

Ute Hentschirsch-Gall, Mitglied der Schulleitung an der Fraunhofer-Berufsschule, richtete eine Bitte an ihre ehemaligen Schülerinnen: „Übernehmt Verantwortung - sei es im Betrieb bei der Ausbildung von neuen Lehrlingen oder bei besonderen Aufgaben, im persönlichen Bereich und in der Gesellschaft. Zeigt Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Erst dann wird die Arbeit euch voll und ganz ausfüllen."

 

Als vorsitzender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Donau-Wald oblag es Armin Stöckel, die Auszubildenden in den Gesellenstand zu erheben. Prüfungsbeste ist Karina Daschner aus Runding im Landkreis Cham, die bei Edeltraud Stolze in Straubing ihr Handwerk erlernte. Sie wurde mit einem Blumenstrauß geehrt. Alle anderen Junggesellinnen Mirlinda Citaku (Betrieb Claudia Kronfeldner, Straubing), Nicole Englmann (Beate Stahl, Straubing), Jacqueline Pauli (Bärbel Meier, Straubing), Ramona Pauli (Tanja Dietl, Straubing), Sonja Paulus (Ilse Wiesmüller, Mitterfels), Patricia Schulzke (Salon Schneider, Straubing), Nathalie Schwarz (DEB, Straubing), Lisa Vogel (Frisör Klier, Straubing) und Sabrina Wamser (Maximilian Höpfl, Bogen) erhielten aus der Hand von Rudolf Reisbeck und Lehrlingswart Arnold Kern ihre Gesellenbriefe und ihre Prüfungszeugnisse. -wil-